Stadt Treuenbrietzen
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14929 Treuenbrietzen
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Einf?hrung eines doppischen Haushalts- und
Rechnungswesens in der Stadt Treuenbrietzen

Stand: September 2010

Eröffnungsbilanz

Die Eröffnungsbilanz der Stadt Treuenbrietzen zum 01.01.2008 wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 20.09.2010 beschlossen und wird hiermit öffentlich bekannt gemacht.

Sie können die Eröffnungsbilanz hier im PDF-Format (4,21 MB) herunterladen.
Ebenso liegt sie mit den dazugehörigen Anlagen nach § 85 Abs. 4 BbgKVerf im Rathaus Treuenbrietzen, Großstraße 105, Zimmer 208 während der Sprechzeiten öffentlich aus.

Somit ist die Doppikeinführung abgeschlossen.

 


 

Stand: Februar 2009   

Rückblick auf die Doppikeinführung

Seit der letzen Veröffentlichung ist einige Zeit vergangen. Jeder, der sich bereits mit der Doppikeinführung beschäftigt, wird verstehen, dass alle Energie gebündelt werden muss um das Ziel zu erreichen. Und so geht die Einführung der Doppik auch an keinem Mitarbeiter spurlos vorbei. Es ist ein Umdenken in der Verwaltung erforderlich. Vor allem beim Kontieren von Belegen ist ein wacher Geist gefordert. In den letzten Monaten haben sich einige Kostenstellen und Kostenträger geändert. Diese Änderungen müssen regelmäßig an den "Mann" gebracht werden. Bei Verfahren, die über Schnittstellen die Finanzsoftware bedienen, müssen die Information über Änderungen ebenfalls rechtzeitig eingearbeitet werden. Die Doppik nimmt nach und nach Gestalt an. Die neuen Auswertungs- und Steuerungsmöglichkeiten bedürfen eine konsequente Buchungssystematik.

Noch haben wir unser Ziel nicht vollständig erreicht. Die Eröffnungsbilanz konnte noch nicht erstellt werden. Besonders die Bewertung von Gebäuden, Straßen und Brücken etc. erfordert mehr Zeit als erwartet. In Folge dessen, konnte die Anlagenbuchhaltung noch nicht aktiviert werden. Es wird jedoch mit Hochdruck weitergearbeitet. Unser Ziel ist es, die Eröffnungsbilanz zur Jahresmitte 2009 fertig zu stellen.

Dennoch sind wir in den letzten 1 1/2 Jahren entscheidend vorangekommen. Seit dem Beginn des Jahres 2008 wird in der Stadtverwaltung Treuenbrietzen doppisch gebucht. Vorangegangen ist die Einführung der Finanzsoftware NewSystem von Infoma. Demzufolge wurde keine Buchungsmatrix zur Überführung der kameralen Haushaltsstellen in die Doppik erstellt, sondern der angestrebte "harte" Umstieg vollzogen.
Rückblickend können wir sagen, dass dies die richtige Entscheidung war. Jedoch wurde der "harte" Umstieg leider nicht in letzter Konsequenz durchgeführt. So wurden alle bisherigen Kassenzeichen als Debitoren in das neue Verfahren übernommen. Ein Fehler, der jetzt viel Nacharbeit erfordert, denn ein eindeutiger Debitor bietet einige Vorteile für die Arbeit in der Kasse.

Bereits mit dem Beginn des doppischen Buchungsgeschäftes standen alle Schnittstellen zu den Fremdverfahren bereit. Obwohl Tests belegten, dass diese einwandfrei funktionierten, stellten wir später fest, dass sie für ein periodengerechtes Buchen nochmals angepasst werden mussten.

Besonders vorteilhaft für die Doppikeinführung stellte sich unser Intranet als Informationssystem und zur Entwicklung von datenbankgestützten Anwendungen dar. So wurde mit der Doppeinführung die Führung von verschiedenen Verzeichnissen (z.B. Verträge, Fahrzeugbriefe, Bankbürgschaften...) notwendig, die alle hier sehr gut umgesetzt werden konnten. Wir setzen Intrexx xtreme von United Planet ein. 

Hier nun einige Informationen: 


 

Stand: April 2007   

Kostenstellenplan

Eine weitere Etappe der Doppikeinführung stellt die Erstellung eines Kostenstellenplanes für die Stadt Treuenbrietzen da. Hier zeigen sich die Beziehungen der Kostestellen zu den Produkten unter Berücksichtigung der Verwaltungsstruktur.


Stand: Februar 2007

Projekt Einführung der Doppik in der Stadt Treuenbrietzen – 2. Jahresbilanz

Am 10. Januar 2007 haben wir im Rahmen einer weiteren Mitarbeiterversammlung eine 2. Jahresbilanz zum Projekt „Einführung der Doppik in der Stadt Treuenbrietzen“ gezogen!

Die Ergebnisse unserer Teamarbeit in Stichworten:

  • Team I: Durchführung von 5 Sitzungen und diversen individuellen Absprachen.
  • Team II: Durchführung von 3 Sitzungen und diversen individuellen Absprachen.
  • Team III: Zahlreiche individuelle, zeitnahe Absprachen.
  •  Im Jahr 2006 wurden von den Mitarbeitern/innen der Verwaltung insgesamt 11 Seminare zu folgenden Themen besucht:
    Praxisforum Doppik, KLR, Flurbereinigungsgesetz, Bewertung (Infrastruktur, Grundstücke etc.), Schulungen/Infoveranstaltungen Archikart, EAV-Software.
  • 2 Mitarbeiterinnen haben den Lehrgang zum Bilanz-/Finanzbuchhalter erfolg­reich abgeschlossen.
  • Im Rahmen der Co-Pilotierung wurden folgende Workshops besucht:
    KLR, Eröffnungsbilanz und Jahresabschluss, Austausch mit den Modellkommu­nen.
  • Im Rahmen der Beschlussfassung zum Produktbuch wurden für die Mitglieder der  Stadtverordnetenversammlung zwei Workshops mit folgenden Themen­schwerpunkten organisiert:
    a. Schwerpunktthema „Produktrahmen“ am 16.01.2006
    b. Schwerpunktthema „Produktziele“ am 26.07.2006
  • In 7 Sitzungen des Haupt-, Finanz- und Vergabeausschusses wurde ständig über den Projektfortschritt berichtet.

 

Unsere Ziele für das 1. Halbjahr 2007:

Zielstellung

Zeitvorgabe

Bewertung der unbebauten Flurstücke und Eingabe in das Programm Archikart.

Abschluss März 07

Bewertung von Gebäuden.

April bis Juni 2007

Bewertung der Straßen der Ortsteile/Erfassung und Be­wertung der Straßen der Kernstadt Treuenbrietzen.

bis Juni 2007

Durchführung der ersten Inventur und Aktualisierung der Ersterfassung.

 

Übernahme der Bewertung in die Anlagenbuchhal­tung/Aufbau der Anlagenbuchhaltung.

 

Aufbau einer leistungsfähigen KLR.

 

Aufbau einer zentralen Geschäftsbuchführung mit Echt­betrieb.

ab 01.01.2008

Vorbereitung eines „harten“ Umstiegs in die Doppik

ab 01.01.2008

 

Unsere Ziele für das 2. Halbjahr 2007:

Zielstellung

Vervollständigung der Aktivseite der Bilanz (Forderungen etc.).

Erfassung und Bewertung der Passivseite der Bilanz (Verbindlichkeiten, Sonder­posten, Rückstellungen).

Erste doppische Planung auf der Basis von Produkten unter Berücksichtigung erster Budgetieransätze.

Umsetzung des Beschlusses der SVV zur überörtlichen Prüfung in der Stadtver­waltung Treuenbrietzen.

Erstellung der Eröffnungsbilanz unter Hinzuziehung eines Wirtschaftsprüfungsun­ternehmens.

Zur Realisierung dieses Vorhabens im erforderlichen zeitlichen Rahmen ist die Implementierung einer leistungsfähigen doppischen Software zwingend erforderlich.

 



Stand: Juli 2006

 

Workshop „Produktziele“ am 26.06.2006

Zielstellung für die Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung zum Pro­duktbuch ist die 6. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 18.09.2006.
Zur intensiven Vorbereitung haben wir am 26.06.2006 einen Workshop „Produktziele“ organi­siert. Adressatenkreis waren die Mitglieder des Hauptausschusses und die Vorsitzenden der Ortsbeiräte.
Der Workshop orientierte sich an der Kernfrage, welche Zielrichtungen für die einzel­nen Leistungen und Produkte der Stadtverwaltung Treuenbrietzen festzulegen sind. Hierzu wurde deren Leistungsspektrum bereits mit der Be­schlussfassung zum Pro­duktbuch definiert.

Fragestellungen/Inhalt des Workshops:

Die Teilnehmer des Workshops waren aufgefordert, sich mit folgenden Fragenstel­lungen auseinanderzusetzen:

  • Was soll mit den angebotenen Produkten für den Bürger/die Bürgerin erreicht werden?
  • Welche Wirkungen sollen erzielt werden, indem ein bestimmtes Produkt vor­gehalten  und angeboten wird.
  • Mit welcher Zielrichtung soll das Produkt von der Verwaltung entwickelt wer­den?

Ergebnisse:

Die Ergebnisse des Workshops sind nachfolgend in Stichpunkten festgehalten.

  • Der jetzige Ist-Zustand (die Kameralistik) stellt ein in­put-orientiertes Rechen­werk dar. Es konzentriert sich lediglich auf die Abbil­dung der Einnahmen und Ausgaben. Die Kameralistik liefert zwar sehr gute Aus­sagen zur Verwendung der Ressourcen, d.h. die Ausrichtung auf die Finan­zziele. Sie vermittelt aber keine oder nur wenig Informationen über die er­zielten Ergebnisse.
  • Zukünftig erfolgt mit der Einführung der Doppik eine Output-/Ergebnisorientierung. Hierbei richtet sich die Planung, Steuerung und Kon­trolle an der Wirkung bzw. dem Ergebnis bei der Erstellung eines Produkts oder einer Leistungen mit den zur Verfügung gestellten Ressourcen aus.
  • Folglich sind die Produkte der Dreh- und Angelpunkt für eine outputorientierte Steuerung des Ressourceneinsatzes.
  • Für die Zieldefinition ergibt sich vor diesem Hintergrund die Definition, dass un­ter einem Ziel eine angestrebte Wirkung bzw. ein erwünschter Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt verstanden wird.
  • Die Produktziele beschreiben folglich, in welche Richtung das Produkt weiter zu entwickeln ist.
  • Hierbei bildet das Zielsystem sämtliche Ziele der gesamten Verwaltung ab, bringt sie in Verbindung und richtet sie auf das Gesamtziel aus.
  • Es schafft auf diese Weise eine Übersicht über Ziele, Zielbeziehungen, Prioritä­ten und Zielerreichungspunkte.
  • Die Ressourcen der Verwaltung werden auf das Gesamtziel hin gesteuert. D.h. auch, dass nicht optimale Ressourceneinsätze für Ziele außerhalb des Gesamtziels vermieden werden.
  • Auf diese Weise ergeben sich klare, messbare und somit auch überprüfbare Ziele, die letztlich zu einem planvolleren Handeln der Verwaltung führen.
  • Letztlich kann die Verwaltung mit den knappen vorhandenen Ressourcen nur unter der Voraussetzung auf das Gesamtziel hinsteuern, wenn Einzelziele, die mit dem Gesamtziel konkurrieren, zurückgestellt werden. Ein ineffizienter Ein­satz von Mitteln/Ressourcen ist folglich zu vermeiden.

Zielprioritäten der Stadt Treuenbrietzen:

Für die Stadt Treuenbrietzen ergeben sich zwei große Zielprioritäten:

  • Abbau des Haushaltsdefizits – wie geplant – bis zum Jahr 2012,  zur Wiederher­stellung der Handlungsfähigkeit der Kommune.
  • Stärkung der Stadt Treuenbrietzen als Wirtschaftsstandort und Weiterentwick­lung des Tourismus sowie Weiterführung der Altstadtsanierung im geplanten Umfang.

Stand: Mai 2006

Zielstellung - Beschlussfassung zum Produktbuch

Die Produktbeschreibungen der Fachämter der Stadtverwaltung Treuenbrietzen sind fertig gestellt. In Zusammenarbeit mit den Stadtverordneten und Ortsbeiräten sollen nun die Zielstellungen und Kennzahlen überarbeitet werden.

Die Mitglieder des Hauptausschusses haben daher zur Beschlussfassung des Produktbuchs folgende Terminkette verabschiedet:

26.06.2006 – „Workshop Produktbuch“ für die Mitglieder des Hauptausschusses und die Vorsitzenden der Ortsbeiräte
23.08.2006 – Diskussion und Empfehlung durch den Hauptausschuss
18.09.2006 – Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung


Stand: Februar 2006

Ein Meilenstein ist erreicht!

In ihrer 2. Sitzung vom 27.02.2006 hat die Stadtverordnetenversammlung von Treuenbrietzen einstimmig den Produktplan der Stadtverwaltung Treuenbrietzen beschlossen.

Der Beschlussfassung ging eine sorgfältige Vorbereitung durch unsere Doppik-Beauftragte voraus.
So wurde am 16.01.2006 ein Workshop für alle Stadtverordneten und Mitglieder der Ortsbeiräte organisiert.

Dieser Workshop hatte im Wesentlichen folgende Inhalte:

1.      Information und Erläuterung des zukünftigen doppischen Haushaltsplans auf Grundlage des brandenburgischen Produktplans.
2.      Vermittlung des Anforderungsprofils eines Produkts.
3.      Gruppenarbeit zur Definition und Beschreibung eines Produkts auf Basis des Treuenbrietzener Produktsplans.

Nachstehend der am 27.02.2006 verabschiedete Produktplan:

Bereich

Gruppe

Bezeich-nung

Produkt-nummer

Produkt

 

AMT

  

1

Zentrale Verwaltung

 

11

 

Innere Verwaltung

 
   

11.10.

Verwaltungssteuerung

 
       

11.10.01

Verwaltungssteuerung und Service

 

HK

 

12

 

Sicherheit und Ordnung

 
    12.10 Statistik und Wahlen  
       

12.10.01

Statistik und Wahlen

 

BB

    12.20 Ordnungsangelegenheiten  
       

12.20.01

Allgemeine Ordnungs-angelegenheiten

 

BB

       

12.20.02

Melde- und Personenstandswesen

 

BB

    12.60 Brandschutz  
       

12.60.01

Brandbekämpfung/ Technische Hilfeleistung

 

BB

    12.80 Katastrophenschutz  
       

12.80.01

Katastrophen- u. Bevölkerungsschutz

 

BB

2

Schule und Kultur

 

21-24

 

Schulträgeraufgaben

 
    21.10 Grundschulen  
       

21.10.01

Schulbetrieb Albert- Schweitzer- Grundschule/ Turnhalle

 

BB

    21.70 Gymnasien  
       

21.70.01

Schulbetrieb Gymnasium Am Burgwall/ Turnhalle

 

BB

 

25

 

Kultur und Wissenschaft

 
    25.20 nichtwissenschaftliche Museen  
       

25.20.01

Heimatmuseum

 

BB

 

27

     
    27.20 Bibliotheken  
       

27.20.01

 Bibliothek

 

BB

 

28

     
    28.10 Heimat- und sonstige Kulturpflege  
       

28.10.01

Heimat- und sonstige Kulturpflege

 

BB

3

Soziales und Jugend

 

31

 

Soziale Hilfen

 
    31.30 Hilfen für Asylbewerber  
      fällt ab Ende 2006 raus  

Leistungen gem. Asylbewerbergesetz

 

BB

    31.50 Soziale Einrichtungen (ohne Einrichtungen der Jugendhilfe)  
       

31.50.01

Soziale Einrichtungen

 

BB

      fällt ab Ende 2006 raus  

Asylbewerberheim

 

BB

 

35

 

Soziale Hilfen

 
    35.10 Sonstige soziale Hilfen und Leistungen  
       

35.10.01

Bürgerservice

 

BB

       

35.10.02

Maßnahmen 2. Arbeitsmarkt

 

BB

 

36

 

Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

 
    36.10 Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Tagespflege  
       

36.10.01

Förderung von Kindern in  Tagespflege

 

BB

    36.50 Tageseinrichtungen für Kinder  
       

36.50.01

Gewährleistung der Kinderbetreuung in Kinderbetreuungs-einrichtungen

 

BB

    36.60 Einrichtungen der Jugendarbeit  
       

36.60.01

Jugendclub/ Jugendparlament

 

BB

       

36.60.02

Bereitstellung von Spielplätzen

 

BB

4

Gesundheit und Sport

 

42

 

Sportförderung

 
    42.40 Sportstätten und Bäder  
       

42.40.01

Förderung des Vereinssports

 

BB

       

42.40.02

Freibad Treuenbrietzen

 

BB

5

Gestaltung der Umwelt

 

51

 

Räumliche Planung und Entwicklung

 
    51.10 Räumliche Planungs- und Entwicklungsmaßnahmen  
     

51.10.01

Allgemeine Bauverwaltung

 

BA

       

51.10.02

Stadtsanierung

 

BA

 

52

 

Bauen und Wohnen

 
    52.10 Bau- u. Grundstücksordnung  
       

52.10.01

Bau- u. Grundstücksordnung

 

BA

    52.30 Denkmalschutz- und pflege  
       

52.30.01

Denkmalschutz- und pflege

 

BA

 

53

 

Ver- und Entsorgung

 
    53.10 Elektrizitätsversorgung  
       

53.10.01

Elektrizitätsversorgung

 

BA

    53.20 Gasversorgung  
       

53.20.01

Gasversorgung

 

BA

    53.30 Wasserversorgung  
       

53.30.01

Wasserversorgung

 

BA

    53.80 Abwasserbeseitigung  
       

53.80.01

Abwasserbeseitigung

 

BA

 

54

 

Verkehrsflächen und -anlagen, ÖPNV

 
    54.10 Gemeindestraßen  
       

54.10.01

Gemeindestraßen

 

BA

    54.50 Straßenreinigung  
       

54.50.01

Straßenreinigung

 

BA

    54.60 Parkeinrichtungen  
       

54.60.01

Parkeinrichtungen

 

BA

    54.70 ÖPNV  
       

54.70.01

ÖPNV, Versorgungsflächen

 

BA

 

55

 

Natur- und Landschaftspflege

 
    55.10 Öffentliches Grün/Landschaftsbau  
       

55.10.01

Öffentliches Grün/ Landschaftsbau verwalten

 

BA

    55.20 Öffentliche Gewässer/ Wasserbauliche Anlagen  
       

55.20.01

Öffentliche Gewässer/ Wasserbauliche Anlagen

 

BA

    55.30 Friedhofs- u. Bestattungswesen  
       

55.30.01

Friedhofs-angelegenheiten

 

BB

    55.50 Land- und Forstwirtschaft    
       

55.50.01

Stadtwald/Forsten

 

BA

 

57

 

Wirtschaft und Tourismus

 
    57.10 Wirtschaftsförderung  
       

57.10.01

Wirtschaftsförderung

 

BB

    57.30 Allgemeine Einrichtungen und Unternehmen  
       

57.30.01

Dorfgemeinschafts-häuser, Bürgerhäuser

 

BB

       

57.30.02

sonstige Einrichtungen

 

BB

    57.50 Tourismus  
       

57.50.01

Tourismusförderung

 

BB

6

Zentrale Finanzleistung

 

61

 

Allgemeine Finanzwirtschaft

 
    61.10 Steuern, allgemeine Zuweisungen, allgemeine Umlagen  
       

61.10.01

Steuern, allgemeine Zuweisungen, allgemeine Umlagen

 

HK

    61.20 Sonstige allgemeine Finanzwirtschaft  
       

61.20.01

Sonstige Finanzdienstleistungen

 

HK

An-zahl

17

37

 

42

42

   

 


Stand: Januar 2006

Projekt Einführung der Doppik in der Stadt Treuenbrietzen – 1. Jahresbilanz

Im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung haben wir nach einem Projektjahr Bilanz gezogen!

Doppikveranstaltung

Hier die Ergebnisse unserer Teamarbeit in Stichworten:

Team I

Erfassen und Bewerten des kommunalen Vermögens und Erstellen der Eröffnungsbilanz

Aufgaben

Ergebnisse des Jahres 2005

Erfassen und Bewerten des Anlagevermögens Das Anlagevermögen wurde vollständig erfasst. Die Bewertung hingegen steht noch aus.
Erfassen und Bewerten des Umlaufvermögens Das Umlaufvermögen wurde zu 5 % erfasst.
Erfassen und Bewerten von Fördermitteln und Rückstellungen Fördermittel und Rückstellungen wurde zu 20 % erfasst.
Erfassen und Bewerten von Verbindlichkeiten Es liegen noch keine Ergebnisse vor.
Erfassen und Bewerten von Grundstücken 60 % der Aufgaben wurden abgearbeitet.Erfasst wurden:
  •  2.528 Eigentumsflächen (Flurstücke) der Stadt mit insgesamt 283.000 m² Grundstücksfläche
  •  130 Eigentumsflächen (Flurstücke) in den Ortsteilen mit insgesamt 30.000 m² Grundstücksfläche
  •  50 Bestallungen (bebaute und unbebaute Grundstücke)
  •  1.545 Grundstücke in Rechtsträgerschaft
  • Erfassen und Bewerten des Infrastrukturvermögens Das Infrastrukturvermögen wurde noch nicht erfasst.
    Erfassen und Bewerten der Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) Die Aufgabe ist zu 75 % erledigt.
    Erfassen und Bewerten der Fahrzeuge und Kunstgegenstände Unsere Fahrzeuge und Kunstgegenstände wurden zu 60 % erfasst und bewertet.

    Team II

    Haushaltsgestaltung und Einrichten der Kosten- und Leistungsrechnung

    Aufgaben

    Ergebnisse des Jahres 2005

    Haushaltsplanung
  • Eine Haushaltsgliederung wurde erstellt. 
  • Die Definition der kommunalen Produkte ist zu 50 % abgeschlossen.
  • Die Ergebnis- und Finanzrechnung wurde noch nicht in Angriff genommen.
  • Definition der kommunalen Produkte Für diesen Bereich lassen sich in Prozent folgende Ergebnisse mitteilen:
  • Definition von Produkten durch die Ämter zu 90 % erledigt.
  • Team III

    Kommunikation, Information und Schulungen

    Aufgaben

    Ergebnisse des Jahres 2005

    Kommunikation
  • Einrichten einer neuen Rubrik „Doppik“ im Internet.
  • Dokumentation des Projekts „Doppik“ in Intranet.
  • Erarbeiten eines Flyers für die externe Kommunikation.
  • Information
  • Festlegen eines Informationsmodus für die Stadtverordneten und Mitglie­der der Ortsbeiräte.
  • Pflege des Internets und Intranets.
  • Erfahrungsberichte über den Stand der Einführung der Doppik für die Mitglieder des Hauptausschusses.
  • Organisation einer Mitarbeiterversammlung zur 1. Jahresbilanz.
  • Kurzzusammenfassung der aktuellen Problemstellungen und Lösungsansätze für das Internet. 
  • Schulung
  • Erarbeiten eines Schulungskonzeptes.
  • Organisation einer Grundschulung durch Herrn Dipl. Kfm. M. Knödler von der FH Harz.
  • Anwendungsschulung zum Intranet, Programm Archikart „Vermögensverwaltung“
  • Anwendungsschulungen zum Thema Erfassen und Bewerten des Anlagevermögens.
  • Grundschulung der Stadtverordneten und Ortsbeiräte durch die Doppikbeauftragte der Stadt Treuenbrietzen
  • Vorstellen des Produktrahmens des Landes Brandenburg und der Pilot­kommunen für die Mitglieder des Hauptausschusses durch die Doppikbeauftragte.
  • Organisation eines Workshops für die Stadtverordneten und Ortsbeiräte zur Vorstellung des Produktrahmens.
  • Folgende Aufgaben liegen noch vor uns:

    Team I

    1. Erfassen und Bewerten des Infrastrukturvermögens/Gebäude.
      Hierzu muss Sachkompetenz aus dem Fachamt erfolgen, d.h, Mitarbeiter müs­sen sich mit dem Thema auseinandersetzen und sich weiterbilden.
      Eine Mitarbeiterin hat hierzu ein Bewertungsseminar besucht/geplant sind wei­tere Seminare.
    2. Bewerten der BGA/Kunstgegenstände/Fahrzeuge vervollständigen.
    3. Komplettes Erfassen und Bewerten der Passiv-Seite.
    4. Lückenloses Erfassen, Bewerten und Zuordnen von Fördermitteln.
    5. Aktualisieren der Verbindlichkeiten.
    6. Aktivierung und Pflege der Anlagenbuchhaltung.

    Team II

    1. Aufbau einer leistungsfähigen Kosten-, Leistungsrechnung.
    2. Ermitteln aussagefähiger Kennzahlen.
    3. Sachkonten sind den Haushaltsstellen zuzuordnen.
    4. Erarbeiten eines Budgetierungskonzeptes.
    5. Aufbau eines Berichtswesens.

    Team III

    1. Organisation der Schulung aller MitarbeiterInnen für den Bereich der Doppik.
    2. Erstellen von projektbezogenen Schulungsunterlagen und Formularen.
    3. Aktualisieren des Projekts Doppik im Intranet und Internet.



    Stand: Juni 2005

      Problemstellungen Lösungsansätze
    1. Einsicht in den Projektstand durch das Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und Vors. des Rechnungsprüfungsausschusses im Lenkungsausschuss.
    2. Schulung und Einrichtung einer Zugangsberechtigung für eine Einsichtsmöglichkeit in die EDV.
    3. Stand der Erfassung des Vermögens (unbebaute und bebaute Grundstücke). Durch eine Unterbesetzung des Bauamtes aufgrund von Krankheit, bestehen hier keine oder kaum noch Kapazitäten für die Doppikeinführung.
    4. Zur Einhaltung des Zeitplans wird Kontakt mit Universitäten und Fachhochschulen aufgenommen, um die Hilfe von Studenten zu gewinnen. In Form eines 1- bis 4-monatigen Praktikums soll so Unterstützung für die Bereiche Gebäudebewertung, Rechnungswesen und bei der Erfassung der Flurstücke mit Hilfe des GIS gefunden werden.




    Stand: April 2005

      Problemstellungen Lösungsansätze
    1. Aktualisieren der Katasterdaten bei Grundstücken und Infrastrukturvermögen (Daten sind z. T. nicht auf aktuellem Stand)
    2. Überarbeitung der Daten mit Hilfe des Bauamtes
         
    3. Überprüfung der Nutzungsart/des Zustandes vor Ort
    4. Erfassen und Bewerten der Straßen und Gebäude
    5. Externe Schulungen der Mitarbeiter und Besuch der äPraxismesse der Hochschule Harz“ am 27.04.2005
    6. Schulung der Stadtverordneten und Ortsbeiräte
    7. Festlegen eines Informations- und Schulungsmodus durch die Mitglieder des Hauptausschusses
    8. Aufstellen des Produktplans hier: Definition des Produkts ohne einheitliche Vorgaben
    9. Versuch einer Definition, orientiert an den individuellen Gegebenheiten der Stadt Treuenbrietzen als Basis für den Aufbau der KLR




    Stand: Januar 2005

    Sechs Buchstaben stehen für eine weitreichende Reform!

    • Die Innenministerkonferenz empfahl mit Beschlussfassung vom 21.11.2003 die Reform des kommunalen Haushaltsrechts.
    • Danach müssen die Kommunen zukünftig auf der Basis einer kaufmännischen doppelten Buchführung arbeiten. Dies bedeutet praktisch eine komplette Umstellung des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen.
    • Die Bezeichnung DOPPIK steht hierbei für "doppelte Buchführung in Konten".

    Grundsatzentscheidung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Treuenbrietzen

    • Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Treuenbrietzen beschließt in ihrer 4. Sitzung vom 07.06. des Jahres 2004 einstimmig die Einführung der Doppik.
    • Mit dieser Entscheidung wurde in unserer Stadt eine erste Weiche zur Modernisierung des Rechnungswesens und damit auch zur Neustrukturierung und Optimierung der gesamten Verwaltung gestellt.

    Projektbetreuung - Zeitplan

     

     

    • Die erfolgreiche Bewerbung als eine von sieben Musterkommunen zur Einführung eines doppischen Haushalts- und Rechnungswesen wurde nur knapp verfehlt.
    • Treuenbrietzen erfährt nunmehr Unterstützung im Rahmen einer Co-Pilotierung in Zusammenarbeit mit dem Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverband (OSGV).
    • Federführend wird das Projekt durch eine neu eingestellte Mitarbeiterin (Betriebswirtin) betreut.
    • Für die Projektumsetzung ist folgender Zeitplan vorgesehen:


    Ausgangslage – Zusammenhänge – Notwendigkeiten - Zielstellung

    Istzustand

    • Im kameralen System spielen das Vermögen und die Verpflichtungen nur eine untergeordnete Rolle. Das kamerale Denken ist von Zahlungsströmen geprägt.
    • Vereinfacht gesagt steht im Mittelpunkt der Überlegungen, was in einem Jahr in die "Kasse" hineinkommt und was aus ihr in diesem Jahr für das laufende Geschäft oder für Investitionen entnommen wird.
    • Das kameralistische System kann keine Aussagen über die Entwicklung des kommunalen Vermögens treffen, d.h., ob sich das Vermögen langsam aufbraucht oder welche Verpflichtungen man eingegangen ist, die nachfolgenden Generationen "vererbt" werden. Das derzeitige Buchungssystem ist somit nicht in der Lage, der Forderung nach Substanzerhaltung oder sogar intergenerativer Gerechtigkeit nachzukommen.

    Konzeption

    • Substanzerhalt bedeutet z.B., dass der Verzehr an Geld, Gegenständen, Dienstleistungen einer Periode auch in dieser erwirtschaftet wird. Von Wertverzehr, Wertzuwachs oder Erhalt können wir nur sprechen, wenn wir irgendwann einen Ausgangspunkt festgelegt haben auf den wir uns bei unserer Betrachtung beziehen und von dem aus wir Entwicklungen beobachten können.
    • Wir benötigen zu einem Stichtag eine Übersicht, was uns gehört und was uns nicht gehört, wie wir das bezahlt haben was uns gehört und was wir mit dem Geld gemacht haben und welche zukünftigen Zahlungen auf uns zukommen können.
    • Die Rechnungslegungssysteme werden so ausgestattet sein, dass diese Informationen automatisch ersichtlich werden. So sind diese Informationen im doppischen System bereits integriert und können aus der
      - kommunalen Bilanz und
      - der kommunalen Gewinn- und Verlustrechnung, auch Ergebnisrechnung genannt, abgeleitet werden.
    • In der Vermögensrechnung werden alle Vermögenswerte und Verpflichtungen an einem Stichtag systematisch nach den Regeln der ordnungsgemäßen Buchführung dargestellt.
    • Die Ergebnisrechnung ist eine zusätzliche Rechnung, die unterjährig alle Werteverzehre als Aufwendungen und alle Wertezuwächse als Erträge sammelt und zum Jahresabschluss gegenüberstellt. Überwiegen die Erträge die Aufwendungen, entsteht in diesem Fall ein positiver Saldo, privatwirtschaftlich ein Gewinn, der das Eigenkapital erhöht, also der Stadt zukünftig zur Verfügung steht. Der Saldo wird in die Vermögensrechnung übernommen und mehrt oder mindert das Eigenkapital.
    • Um den Ressourcenverbrauch darzustellen, muss man grundsätzlich wissen, was einem gehört, welche Verpflichtungen man eingegangen ist, wie z.B. Schulden oder zukünftige Ansprüche, die man zu erfüllen hat.
    • Wer diese Informationen heute nicht auf Knopfdruck über die EDV abrufen kann, muss sich auf den Weg machen und eine Vermögensrechnung aufbauen. Das bedeutet praktisch, alle Vermögensgegenstände, Finanzanlagen oder immaterielle Gegenstände, Bevorratungen etc. und sämtliche Verpflichtungen zu erfassen, zu dokumentieren, zu bewerten und fortzuschreiben.

    Aufgaben- und Zielstellung

    • Auf dem Weg zu einer Vermögensrechnung kommt man an einer Erfassung und Bewertung des Vermögens nicht vorbei. Dies wird ein Hauptgegenstand unserer Arbeit für die nächste Zeit sein.
    • Grundsätzlich sind alle Vermögensgegenstände einzeln zu erfassen. Dies erfolgt im Rahmen einer Inventur; das bedeutet Zählen, Messen, Wiegen, Erfassen des Bestandes und im Anschluss daran, diesen zu bewerten. Die Erfassung (Inventur) und die strukturierte Zusammenstellung (Inventar) des Vermögens erfolgt sinnvollerweise über den Aufbau einer Anlagenbuchhaltung.
    • In Treuenbrietzen können wir nicht auf einen kompletten Anlagenachweis oder auf Bestandsverzeichnisse zurückgreifen. Die unbeweglichen Sachanlagegüter wie Grundstücke, Gebäude, Straßen, Wege, Grünflächen werden momentan mit Hilfe von Aufzeichnungen und Bestandsverzeichnissen des Bauamtes in der Anlagenbuchhaltung erfasst und von Verantwortlichen zu gegebener Zeit auf Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität durch körperliche Inventur geprüft und später bewertet; z.B. werden idealerweise die Mitarbeiter des Bauamtes bei der Aufnahme und Bewertung der Straßen, Gebäude etc. mit ihrem Fachwissen unterstützen. Für die Erfassung der beweglichen Güter des Sachanlagebereichs der Stadt mit ihren Orts- und Gemeindeteilen inclusive aller Außenstellen werden wir evtl. auf der Grundlage von Inventarlisten ebenfalls eine körperliche Inventur vornehmen. Dazu sollen an die Außenstellen Erfassungsbögen ausgegeben werden, die durch Mitarbeiter vorbereitend ausgefüllt werden und dann geprüft und bewertet werden. Die Erfassung der Vermögensgegenstände, die jetzt neu angeschafft werden, wird über die bestehende Software gesichert.
    • Um eine einheitliche Bewertung vornehmen zu können, ist es erforderlich, eine verbindliche Bewertungsrichtlinie aufzustellen. Für die Grundsätze der Vermögensbewertung gibt es derzeit keine einheitlichen Regelungen. Die einzelnen Bundesländer, die KGST und Beratungsfirmen entwickeln derzeit unterschiedliche Lösungen. Treuenbrietzen wird zunächst auf die Richtlinie zur Bewertung des kommunalen Vermögens und der kommunalen Verbindlichkeiten (BewertR) des Ministeriums des Innern des Landes Brandenburg zurückgreifen.
    • Parallel zur Erfassung des Vermögens sollen Anfang dieses Jahres erste Überlegungen hinsichtlich der Produktbildung und der Zuordnung zu den Kostenstellen getroffen werden.

    Alter und neuer Haushalt in der Gegenüberstellung

    Alt: Neu:
    Verwaltungshaushalt
    Vermögenshaushalt
    Ergebnisplan
    Finanzplan
    Ziele und Kennzahlen
    Bilanz

     

    Ansprechpartner Stadtverwaltung: 
      Frau HoedtInterner Link