Stadt Treuenbrietzen
Großstraße 105
14929 Treuenbrietzen
Wappen der Stadt Treuenbrietzen 20.10.2014 
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Sabinchenstadt Treuenbrietzen -
                                      Geschichte zum Anfassen

Das Heimatmuseum

Die erste Urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1208. Auf einer Urkunde des Erzbischofs Albrecht des II Von Magdeburg unterschreibt ein „Burchadus de Brezne“ als Zeuge. Die Siedlungen um die St. Nikolai Kirche und die Siedlung um die St. Marienkirche werden Ende des 13. Jhr. zur Stadt Brezne (heute Treuenbrietzen) zusammengelegt. Die junge Stadt umgab sich mit einer Stadtmauer und drei Stadttoren und besaß ab 1290 das Stadtrecht. 

Der ovale Stadtgrundriß weist die für Gründerstädte charakteristische regelmäßige Rasterung auf.

Die nordost-südwestlich verlaufende Hauptverkehrsstraße bildet eine angerartige Aufweitung, in deren Zentrum das Rathaus steht. 

Der dreißigjährige Krieg und ein Großbrand um 1716 vernichten einen großen Teil der mittelalterlichen Bausubstanz, auf deren Grundriß der Wiederaufbau überwiegend in Fachwerkbauweise geschieht. Der das Ortsbild prägende Gebäudetyp ist der des Dielenhauses, der aus der Ansiedlung fämischer Weber- und Tuchmacherfamilien resultiert.

Das Gut Frohnsdorf kommt 1428 durch Ankauf zu "Brietzen".

Als mit zunehmender Industrialisierung in Deutschland die Volksgartenbewegung aufkommt, werden in Treuenbrietzen die bis heute erhaltenen Parkanlagen mit ihrem Baumbestand sowie die Stadtbepflanzung auf Initiative des Ratsherren und Apothekers C. A.Pauckert angelegt. War der wesentliche Wirtschaftssektor bis dahin die Landwirtschaft und der Weinbau gewesen, entwickelt sich im Zuge der Industrialisierung die Tuchfabrikation zum bestimmenden Gewerbe der Stadt.

Dampflok im Bahnhof Treuenbrietzen Mit der Einweihung der Eisenbahnstrecken Treuenbrietzen - Jüterbog und Treuenbrietzen - Niemegk - Belzig ist die Hoffnung des wirtschaftlichen Aufschwungs verbunden. Da die örtlichen Tuchmanufakturen jedoch nicht gegen die Luckenwalder Textilindustrie konkurrieren können, entwickelt sich die Stadt Treuenbrietzen zur Ackerbürgerstadt mit Verwaltungsfunktionen sowie einer kleineren Holz- und Metallwarenfabrikation zurück.

Erst 1933 entwickelt sich die Stadt in größerem Umfang mit der Ansiedlung der Munitionsfabriken Sebaldushof und Selterhof. Zur Unterbringung der zahlreichen angesiedelten Arbeitskräfte entstehen die Berliner, Leipziger und Kameruner Siedlung. Nachdem die beiden Werke nach dem zweiten Weltkrieg aufgegeben wurden, entwickelte sich die Metallwaren-, Meßgerätebau- und Spezialanhängerbauindustrie zum wichtigsten Arbeitgeber.

Ein weiterer wichtiger Arbeitgeber wie auch eine stadtbedeutende Einrichtung ist das ehemalige Kreiskrankenhaus an der Johanniterstraße, seit 1994 als Johanniter Fachkrankenhaus für Rheumaerkrankungen geführt. als Arbeiter-Wanderheim erbaut, wurde es nach der Nutzung als Lazarett 1920 als allgemeines Krankenhaus eingerichtet. 1937 erfolgte eine Erweiterung zum Lungenkrankenhaus und 1969 die Widmung des stattlichen Gebäudekomplexes zum Kreiskrankenhaus.

Erfahren Sie mehr über wichtige Ereignisse durch die Treuenbrietzen geprägt wurde.

Persönlichkeiten mit Verdiensten um die Stadt:

Sicher haben Sie schon etwas vom Sabinchenlied gehört. Eine wahrlich "schauerliche" Begebenheit in der geschichtsträchtigen Vergangenheit der Stadt Treuenbrietzen. Begeben Sie sich doch auf einen Spaziergang mit Sabinchen durch die Stadt.