Stadt Treuenbrietzen
Großstraße 105
14929 Treuenbrietzen
Wappen der Stadt Treuenbrietzen 22.03.2019 

1.ENERGIEFORUM Treuenbrietzen


 

03. Juli 2014 im Bürgerhaus Treuenbrietzen

 

Treuenbrietzen startet durch!
Rund 35 interessierte Bürger, Unternehmer, Stadtverordnete und Ortsvorsteher kamen am 03. Juli 2014 im Treuenbrietzener Bürgerhaus zusammen, um sich über Stand und Ergebnisse der aktuellen Energie- und Klimaschutzprojekte der Stadt – das Energetische Quartierskonzept sowie das Kommunale Energie- und Klimaschutzkonzept (KEK) – zu informieren und diese zu diskutieren. Eingeladen hatte André Hoyer, Energie- und Klimaschutzmanager der Stadt, der auch durch die Veranstaltung führte. Die Idee entstand in der Startphase der Erarbeitung des KEK: Unter dem Titel ENERGIEFORUM Treuenbrietzen möchte die Stadt bereits während der Erarbeitung und darüber hinaus etwa ein- bis zweimal jährlich eine Plattform anbieten, um zu laufenden Projekten aber auch konkreten Maßnahmen zu informieren und in einer ergebnisreiche Diskussion zu gelangen.

Energetische Gebäudesanierung zwischen Kosten und Nutzen
Harald Lacher, Energieberater aus Bad Belzig stellte die Ergebnisse der Gebäudeuntersuchung typischer Wohngebäude der Stadt Treuenbrietzen vor, zeigte Maßnahmenbeispiele auf und gab Sanierungshinweise. Ein Großteil der untersuchten Gebäude wurde noch nicht energetisch saniert und weist ein hohes Einsparpotenzial auf. Auch wenn sich die Investitionskosten teilweise erst über einen längeren Zeitraum amortisieren, verwies er auf die oft unterschätzte Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in einem energetisch sanierten Gebäude.

Versorgungsoptionen für innerstädtische Quartiere
Ausgewählte Ergebnisse des Energetischen Quartierskonzeptes für Teile der Treuenbrietzener Innenstadt stellte Claudia Mucha, von complan Kommunalberatung vor. Im untersuchten Quartier ist die dezentrale Wärmebereitstellung mittels Erdgasbrennwertkesseln derzeit noch preiswerter als eine Nahwärmelösung auf Basis erneuerbarer Energieträger. Das kann sich aber durch kleinste Änderungen an den derzeitigen Rahmenbedingungen sehr schnell ändern. Für den Bereich der Mobilität wurden erfolgreich umgesetzte Maßnahmen aufgezeigt aber auch bestehende Handlungs­bedarfe diskutiert. Hier zeigte sich auch seitens der Teilnehmer ein deutlicher Diskussionsbedarf.

Den Fokus erweitern
In seinem Ausblick stellte Tobias Schmeja vom Unternehmen Ernst Basler + Partner den Fahrplan für die Erstellung des gesamtstädtischen Energie- und Klimaschutzkonzeptes vor. Bis spätestens Mitte 2015 soll die Erarbeitung abgeschlossen sein und zahlreiche konkrete Maßnahmen für die Umsetzungsphase beinhalten. Dabei stellen die Entwicklung und Diskussion der Maßnahmen mit den lokalen Akteuren – beispielsweise im kommenden ENERGIEFORM – sowie der Einbezug der Ortsteile besondere Schwerpunkte in der Erarbeitung dar. Im Gegensatz zum Energetischen Quartierskonzept sollen hier weitere energetische Potenziale, beispielsweise aus Waldrestholz analysiert werden.

Feldheim ist nicht überall
Abschließend diskutierte André Hoyer mit Bürgern aus Feldheim ihren Weg zu einem autarken Bioenergiedorf. Dabei wurde deutlich, dass viele Rahmenbedingungen die Entwicklung positiv beeinflussten, die Akteurskonstellation eine herausragende Rolle spielte und das ganze Projekt nur „aus der inneren Überzeugung heraus“ möglich war. In anderen Ortsteilen muss daher die Ausgangssituation ganz individuell betrachtet und Potenziale sowie langfristige Optionen ausgelotet werden. Prädestiniert sind Ortsteile mit bestehender Land- und Viehwirtschaft.

Kleben für den Klimaschutz
Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung waren die Bürger aufgerufen, auf „Stimmungsbarometern“ mit Hilfe von Klebepunkten zu zeigen, welche Vertiefungsthemen und Ideen sie weiterhin interessieren. Während einerseits Veranstaltungen zur energetischen Sanierung, zum Einsatz regenerativer Energien und alternativer Heizmöglichkeiten aber auch Elektromobilität auf großes Interesse stießen, wurde andererseits Handlungsbedarf im örtlichen Radverkehr deutlich signalisiert.

Wir sind interessiert an Ihren Ideen und Anregungen für konkrete kleine und große Projekte in unserer Stadt und den Ortsteilen!
Der Fokus liegt auf Maßnahmen und Projekten die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können – durch Energieeinsparung, durch höhere Energieeffizienz sowie durch die Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien. Uns ist dabei eine nachhaltige Stärkung der lokalen und regionalen Stoff- und Wertschöpfungskreisläufe hier vor Ort besonders wichtig!
Bitte lassen Sie uns an Ihren Vorschlägen teilhaben – ganz egal ob es sich um einen ersten »Gedankenblitz« oder bereits eine weit durchdachte Projektidee handelt. Wir wollen diese Anregungen in den Prozess der Erstellung und Umsetzung des Konzeptes aufnehmen. Bitte melden Sie sich am besten gleich telefonisch, per E-Mail oder persönlich:

Stadt Treuenbrietzen
Energie- und Klimaschutzmanager
Telefon: (033748) 747-67,

Außerdem haben Sie bis zum 11. August 2014 die Möglichkeit bei uns im Rathaus im 1. OG die Ergebnis- und Umfrageplakate vom 1. ENERGIEFORUM zu den Themen "Energetische Gebäudesanierung" und "Mobilität" anzusehen.

Alle Beiträge aus dem 1. ENERGIEFORUM Treuenbrietzen können Sie hier nochmals ansehen:

 

Tafel Mobilität


 Weitere Hinweise (Dateien, Abbildungen, Verweise)
1. Präsentationen
Präsentation ENERGIEFORUM Hauptteil
Analyse des Nahwärmenetzes in der Innenstadt
Informationen zum autarken Bioenergiedorf Feldheim
2. Presseecho
Presse-Echo zum 1. ENERGIEFORUM aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 05.Juli 2014

 
 Energie- und Klimakonzept
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