Stadt Treuenbrietzen
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Photovoltaik


 

Wissenswertes rund um Ihre Photovoltaikanlage

 

Auf Grund der tollen Veranstaltung ,,Themenabend Photovoltaiik – 100 Dächerprogramm“ am 24.05.2018, und der fantastischen Resonanz, haben wir uns dazu entschlossen, für Sie zusätzlich zu unserem Leitfaden energetische Sanierung auch für den Bereich Photovoltaik einige Informationen zusammen zu tragen.

Eines vorweg: Egal warum Sie über den Bau einer Photovoltaikanlage nachdenken:

  • …ob Sie dem Klima etwas Gutes tun wollen und anstatt weiterhin den deutschen Strommix zu beziehen, der zu großen Teilen aus konventionellen Kraftwerken stammt, nun ihren eigenen grünen Strom produzieren wollen und somit tonnenweise CO2 einsparen möchten…
  • …ob Sie ihr Gebäude autarker gestalten wollen, also sich unabhängiger von ausländischen Ölimporten und schwankenden Weltmarktpreisen machen wollen…
  • …ob Sie Kosten sparen wollen, Ihr Geld mit einer sicheren Rendite anlegen wollen, die Sie momentan bei keiner Bank bekommen oder für Ihre Kinder oder Ihre Rente vorsorgen wollen…

Photovoltaik lohnt sich! Und das immer noch!!!

 

Im folgendem sind für Sie einige Fakten rund um Photovoltaikanlagen zusammengestellt. Besonders sei Ihnen die Internetseite rechnerphotovoltaik.de ans Herz gelegt. Hier finden sie alle notwendigen Informationen für ihre Recherche. Besonders nützlich ist auf dieser Seite auch der Photovoltaikrechner, welcher Ihnen hilft, die Wirtschaftlichkeit (unabhängig von geschönten Angeboten diverser Hersteller) der potentiellen Anlage zu beurteilen.

 

Feldheim PV

 

Inhaltsverzeichnis:

Frage: Produktion für den Eigenbedarf oder zum Einspeisen ins Netz. Was ist sinnvoller?

Frage: Je mehr Eigenbedarf, je wirtschaftlicher die Anlage. Wie steigere ich meinen Eigenbedarf?

Frage: Was kostet mich so eine Anlage?

Frage: Monokristallin, Polykristallin, Dünnschicht… Welche Modulart ist die beste?

Frage: Mein Dach hat keine Südausrichtung, lohnt sich PV trotzdem für mich?

Frage: Was sollte ich generell bei einer Photovoltaikanlage beachten?

Frage: Wie sieht es mit PV in der Innenstadt aus?

 

 Frage: Produktion für den Eigenbedarf oder zum Einspeisen ins Netz. Was ist sinnvoller?

Sie bekommen vom Staat eine garantierte Einspeisevergütung auf 20 Jahre. Diese liegt im Moment (Stand Mai 2018) bei 12,2 Cent/kWh.

Speisen Sie beispielsweise von einem 40qm Dach mit 5kWp installierter Leistung komplett den produzierten Strom ein, ohne Eigenverbrauch und refinanzieren sich lediglich über die Einspeisevergütung, amortisieren sich die Kosten erst in rund 18 Jahren. Sie hätten dann in den 20 Jahren der Einspeisevergütung 1100€ „erwirtschaftet“.

Viel besser sieht die Situation mit hohem Eigenverbrauch aus. Sie nutzen dann gleich den produzierten Strom, müssen ihn nicht für beispielsweise 28 Cent/kWh vom Energieversorger beziehen und sparen diesen Betrag, anstatt lediglich 12,2 Cent für die Einspeisung zu erzielen. Nehmen sie beispielsweise 70% des PV-Stromes selbst ab, so amortisiert sich Ihre Anlage nach rund 10 Jahren. Am Ende der 20 Jahre Einspeisevergütung haben Sie dann rund 10.000€ „erwirtschaftet“ und beziehen ab diesem Zeitpunkt weiterhin kostenlos den selbst Produzierten Strom, nur eben ab dann ohne zusätzlicher garantierter Einspeisevergütung.

 

Frage: Je mehr Eigenbedarf, je wirtschaftlicher die Anlage. Wie steigere ich meinen Eigenbedarf?

Diese Frage ist recht facettenreich. Ganz wichtig ist, dass die Anlage für ihr Verbrauchsverhalten richtig dimensioniert ist. Daher sollten Sie vorab prüfen, wie hoch ihr derzeitiger Jahresverbrauch ist. Interessant ist auch, wann der Strom über den Tag verbraucht wird. Wann verbringen Sie Zeit in der Wohnung? Sind Sie lediglich am Wochenende auch zur Mittagszeit zu Hause? Sind Sie Rentner, nicht Erwerbstätig oder aus anderen Gründen auch unter der Woche viel zu Hause? Kochen Sie viel selbst? Dies sind Fragen, die für die Dimensionierung der Anlage wichtig sind.

Wagen Sie ruhig auch den Blick in die Zukunft. Wird sich an Ihrem Verbrauchsverhalten vielleicht in den nächsten 20 Jahren etwas ändern? Ziehen die Kinder aus? Treten Sie die wohlverdiente Rente an? Spielen Sie mit dem Gedanken, sich ein Elektroauto an zu schaffen?

Ist die Anlage richtig auf Ihre Ansprüche abgestimmt, so empfiehlt es sich, einen Batteriespeicher für Ihre Anlage mit ein zu planen. Dieser besteht aus wartungsfreien Lithium-Ionen Akkus, welche Sie auch in vielen Haushaltsgeräten oder ihrem Smartphone vorfinden. Diese Batterien haben einen hohen Wirkungsgrad von über 90% und sind in ihrer Haltbarkeit nicht mehr mit alten, konventionellen Batterien zu vergleichen.

Solch eine Batterie ermöglicht Ihnen folgendes: Der PV-Strom wird weiterhin zunächst den Verbrauch im Haus bedienen. Ist der Verbrauch im Haus geringer als die Stromproduktion, wird der Batteriespeicher befüllt. Übersteigt der Verbrauch die Produktion, dies ist vornehmlich in den Abendstunden der Fall, wird der Strom aus der Batterie genutzt um Ihren Stromverbrauch zu decken. Erst wenn der Batteriespeicher leer ist, entnehmen Sie Strom aus dem öffentlichen Netz. Andersrum speisen Sie erst dann ins öffentliche Netz ein, wenn der Batteriespeicher befüllt ist und keine Abnahme im Haushalt stattfindet. Mit einem Batteriespeicher sind somit dann Eigenverbräuche von über 70% möglich.

Anmerkung: Dimensionieren Sie Ihren Batteriespeicher jedoch nicht über! Größere Speicher kosten mehr Geld wodurch zwar der autarkiegrad ihrer Anlage steigt, ab einem gewissen Punkt jedoch nicht mehr die Wirtschaftlichkeit.

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, bietet mit ihrem Unabhängigkeitsrechner ein tolles Hilfsmittel zur Dimensionierung der eigenen Anlage. Es wird nach Eigenverbrauch und Autarkiegrad unterschieden.

 

Neben dem Batteriespeicher können Sie jedoch auch direkt durch Ihr Nutzerverhalten und kleinen Änderungen in Ihrer Haustechnik den Eigenverbrauch optimieren. Wenn Sie wissen, wie viel Strom Ihre Haushaltsgeräte verbrauchen und wie viel ihre PV-Anlage gerade produziert (besonders komfortabel wenn Sie beispielsweise einen Datenlogger inklusive PV-Visualisierung verbaut haben), werden Sie feststellen, dass beispielsweise am Wochenende selbst bei optimalen Witterungsbedingungen schnell zur Mittagszeit der Verbrauch höher werden kann als die Stromproduktion. Werden Herd, Waschmaschine, Fernseher und Staubsauger parallel betrieben wäre dies sicherlich der Fall. Daher sollten Sie ein Gespür für den momentanen Stromverbrauch ihres Hauses entwickeln und bezugnehmend auf das Beispiel: erst Kochen, danach die Waschmaschine laufen lassen und danach saugen. Somit bleibt der Verbrauch unter der Produktion. Sie müssen sich jedoch durch eine PV-Anlage auch nicht zum Geißel der Technik machen lassen. Es ist jedoch empfehlenswert zu wissen, welche Konsequenzen ihr Alltagsverhalten auf der finanziellen Seite auslöst.

Eine weitere Möglichkeit den Eigenbedarf zu erhöhen wäre es permanente Stromfresser in die gewünschten Abnahmezeiten zu zwängen. Konkret wäre dies bei Gefriertruhen sehr gut möglich. Neuere Geräte halten sehr lange die Temperatur wenn Sie vom Netz getrennt werden, gerade wenn sie gut befüllt sind und nicht geöffnet werden. Somit ist es möglich, diese Geräte mittels Zeitschaltuhr in der Nacht vom Netz zu trennen und morgens, wenn die Solarproduktion beginnt, wieder mit Strom zu versorgen.

Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass hier die finanzielle Einsparung nicht zu Lasten der Hygiene und Ihrer Gesundheit geht. Überprüfen Sie daher selbständig, wie lange Ihr Gerät ohne Stromzufuhr die Temperatur auf dem notwenigen Maß halten kann!

Weitere Möglichkeiten zur Optimierung Ihres Eigenverbrauches ergeben sich aus der modernen Haustechnik. Mit Smart Home und Smart Metern oder Energiemanagementsystemen lässt sich der Eigenverbrauch soweit optimieren, dass wirklich ein Eigenverbrauch von bis zu 100% möglich wird. Dieses Themenfeld ist jedoch so weitläufig und schnelllebig, dass im Rahmen dieser Informationen nicht detailliert auf die Möglichkeiten dieser Techniken eingegangen wird. Aber vielleicht link?

 

  PV 1

 

Frage: Was kostet mich so eine Anlage?

Das hängt maßgeblich von der Art der Module ab, von der Größe Ihres Daches bzw. der zu bestückenden Fläche und von den Installationskosten durch den Fachbetrieb.

Sie können als grobes Richtmaß von 170-200 € pro qm +2.000 € für den Wechselrichter ausgehen. Hinzu kommen die Kosten für den Batteriespeicher, welcher in aller Regel die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage erhöht und mit, in Ihr System integriert werden sollte.

Bitte beachten Sie auch die laufenden Kosten für die Anlage. Diese wären Versicherung, Rücklagen für Reparaturen sowie gegebenenfalls Reinigungskosten. Planen Sie ca. ein Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr ein (beispielsweise 150 €) und legen den Restbetrag (abzüglich Versicherung) für spätere Reparaturen wie beispielsweise einen defekten Wechselrichter zurück.

Kredit und Zinsen: oft sind nicht die entsprechenden finanziellen Rücklagen für die Realisierung einer PV-Anlage gegeben. Dies ist jedoch nicht schlimm. Momentan gibt es sehr günstige Zinsen. Somit rechnet sich die Anlage in aller Regel trotzdem noch. Einige PV-Firmen bieten eigene Kreditlösungen an, bei denen die Zinsen um 1% liegen. Auch die KFW bietet sehr günstige PV-Kredite an, koppelt diese jedoch an einige Auflagen. Letztendlich können Sie auch regulär bei Ihrer Bank einen Kredit aufnehmen, dies ist wahrscheinlich die teurere Variante jedoch auf Grund der generellen niedrigen Zinsen durchaus auch eine gute Möglichkeit zur Realisierung Ihres Projektes.

 

Frage: Monokristallin, Polykristallin, Dünnschicht… Welche Modulart ist die beste?

Warum gibt es mehrere Modularten und was unterscheidet sie? Für die Anbringung der Module ist entscheidend, welchen Wirkungsgrad sie haben. Daraus ergibt sich, wie viel Dachfläche notwendig ist um eine bestimmte Leistung zu erzielen. Interessant ist auch, wie schwer die jeweiligen Module sind und welches Schwachlichtverhalten die Module besitzen. Letztendlich ist natürlich auch der Preis ein ausschlaggebendes Kriterium. Es stellt sich nun die Frage: wie hole ich mit möglichst geringen finanziellen Aufwand einen größtmöglichen Ertrag/Deckung des Eigenbedarfs, aus meiner Dachfläche?

In den letzten Jahren sind die Preise für kristalline Module stark gesunken. Zuvor versprach man sich von der Dünnschichttechnologie einen deutlichen Preisvorteil. Das Problem: Dünnschichtmodule haben den schlechtesten Wirkungsgrad. Somit wären diese Module nur attraktiv, wären sie kostengünstiger als die kristallinen Produkte und hätte man genügend Dachfläche zur Verfügung. Da nun aber mono- sowie polykristalline Module in der Vergangenheit sehr viel günstiger geworden sind und bisweilen besser beforscht wurden, gibt es für die Dünnschichtvarianten nur Sparteneinsatzmöglichkeiten und sind in der Regel für den privaten Hausbesitzer uninteressant.

Monokristalline Module sind etwas teurer als polykristalline. Grund hierfür ist das etwas schwierigere Herstellungsverfahren. Dieses wird dann jedoch mit einem höheren Wirkungsgrad belohnt. Monokristalline Module liegen hier bei 20%, polykristalline bei 12-16%. Bei den Leistungsverlusten über die Zeit verhält es sich genau umgekehrt. Monokristalline Module verlieren schneller an Leistung als polykristalline. Wichtig ist in unseren Gefilden auch das Schwachlichtverhalten. Monokristalline Module können hier Punkten. Jedes Mal, wenn es bewölkt oder neblig ist, produzieren diese mehr Strom als polykristalline Varianten.

Letztendlich ist die Entscheidung jedoch gar nicht so kompliziert, wie es zunächst scheint. Haben Sie eine große Dachfläche zur Verfügung, wählen Sie polykristalline Module. Monokristalline Module würden zwar weniger Fläche verbrauchen, aber dies ist ihnen in diesem Fall ja nicht so wichtig. Haben Sie hingegen nur ein kleines Dach und müssen mit der Dachfläche haushalten, greifen Sie lieber zu monokristallinen Modulen.

externer Link: https://www.wegatech.de - Vergleich unterschiedlicher Modularten

 

Frage: Mein Dach hat keine Südausrichtung, lohnt sich PV trotzdem für mich?

Auf Grund der guten Schwachlichteigenschaften, können sogar Module mit Nordausrichtung noch bis zu 80% der Leistung erbringen. Natürlich ist dann die Produktion im Winter bei tiefer stehender Sonne begrenzt. Doch dies soll zeigen, dass nicht immer die „goldene“ Südausrichtung notwendig ist! Auch Häuser mit den Dachausrichtungen in West- und Ostrichtung sind prädestiniert für PV. So können diese die Vormittagssonne sowie die Nachmittagssonne ideal abschöpfen. Zu Zeiten in denen versucht wurde durch eine möglichst hohe Stromproduktion, möglichst viel Einspeisevergütung zu erlangen, war dies anders. Damals schmissen Anlagen mit Südausrichtung den größten Ertrag ab. Es wurde morgens und abends wenig, dafür in den Mittagsstunden jedoch umso mehr Strom Produziert. Heute, wo ein möglichst hoher Eigenverbrauch im Fokus steht, ist dies nicht mehr so wichtig. Oft ist es sogar so, dass eine Ausgangslage wie in dem Beispiel zuvor (Haus mit Ost- West Ausrichtung) sinnvoller sein kann. Denken Sie an eine Familie in der alle Bewohner arbeiten oder zur Schule gehen. Niemand ist unter der Woche mittags zu Hause, wohl aber morgens und abends. Es macht dann also durchaus Sinn, auch die Module dementsprechend an zu bringen.

Dieser Überlegung folgend werden oft auch auf Flachdächern die Module nicht nach Süden ausgerichtet, sondern nach West und Ost. Dies sieht etwas merkwürdig aus, da ein Muster ähnlich dem heimischen Spargelanbau entsteht, jedoch wird der Eigenverbrauch gestärkt und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage erhöht.

Die Kosten für das Anbringen von Photovoltaik auf Flachdächern sind übrigens etwas teurer. Die Preise für das Metall, welches für die größere Unterkonstruktion notwendig ist wird stetig teurer. Glücklicherweise ist bei den Modulen selbst, der Trend genau umgekehrt.

 

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Frage: Was sollte ich generell bei einer Photovoltaikanlage beachten?

Verschattung: …ist der Feind jeder Photovoltaikanlage! Zum einen führen Sie zu Leistungseinbußen zum anderen können Sie die Module sogar schädigen. Wichtig ist es bei der Planung, den Schattenwurf von der Nachbarbebauung, Bäumen, Schornsteinen oder Sat-Schüsseln mit zu berücksichtigen. Denken Sie auch daran, dass im Winter längere Schatten von der Sonne geworfen werden und ein Modul welches im Sommer nicht beschattet wird, im Winter evtl. betroffen sein könnte. Das Problem ist nicht so lapidar, wie es im ersten Moment wirkt! Wird ein Teilbereich der PV Anlage beschattet, hemmt es die Produktion der gesamten Anlage! Sie können sich dies ähnlich vorstellen, wie wenn man auf einem Gartenschlauch steht. Egal wo man den Querschnitt des Gartenschlauchs quetscht, es kommt hinten immer wenig Wasser raus.

 

PV vs. Solarthermie: Es gibt noch eine andere Möglichkeit mit der Sie mit ihrer Dachfläche Kosten sparen, der Natur etwas Gutes tun und sich unabhängiger von Weltmarktpreisen machen. Die Rede ist von Solarthermie. Anders als bei der Photovoltaik wird hier warmes Wasser für ihre Heizung und Brauchwasser erzeugt. Moderne Anlagen haben einen Wirkungsgrad von 80% und sind damit den Photovoltaikmodulen weit überlegen. Jedoch ist die Einbindung solch einer Anlage in ein sinnvolles Heizungskonzept mit wesentlich größeren Ausgaben verbunden. Wenn jedoch gerade auch, oder in den nächsten Jahren, eine Sanierung der Heizungsanlage bevor steht, sollten Sie diese Variante mit bedenken. Kommt dies für Sie in Frage, sollten Sie schon jetzt die Dachfläche sinnvoll planen. Wie viel Fläche benötige ich für welche Technologie? Besonders pfiffig wird Ihre Dachaufteilung, wenn Sie an leicht beschattete Flächen, Solarthermie planen. Dieser macht ein wenig Schatten viel weniger aus als den PV-Anlagen.

Sollten Sie an Solarthermie interessiert sein, haben jedoch zu wenig Dachfläche, wären für Sie vielleicht sogenannte Hybridmodule interessant. Diese vereinen beide Technologien und ergänzen sich. Diese Technik ist jedoch noch recht teuer und eher auf spezielle Anwendungsbereiche zugeschnitten. (Stichwort Eisspeicher/ Erdspeicher)

 

Renten: Wenn Sie eine PV-Anlage betreiben, gelten Sie steuerlich als Unternehmer. Die erzielten Gewinne müssen bei bestimmten Renten mit berücksichtigt werden. Achtung, dies gilt nicht für die normale Altersrente! Jedoch bei Renten wegen Erwerbsminderung sowie bei Witwen- und Witwerrenten müssen Sie Ihre Hinzuverdienstgrenzen beachten, um keine Rentenminderung zu erfahren. Sollten Sie hierzu Fragen haben, setzen Sie sich bitte mit ihrer zuständigen Sozialversicherung auseinander.

externer Link: https://sozialversicherung-kompetent.de - Renten und PV

 

Neigung der Module: Die Neigung hat natürlich Einfluss auf den Ertrag. Die Sonne sollte möglichst im rechten Winkel auf das Modul treffen, dann wird die maximale Stromausbeute erzielt. Es gibt Tabellen, aus denen ersichtlich wird, wie viel Prozent Leistung mit der jeweiligen Neigung und Ausrichtung erzielt werden können.

externer Link: https://cdn.daa.net/ - Bild Einfluss von Ausrichtung und Neigung auf Ertrag

Eine Neigung von mindestens 10° ist jedoch notwendig um Verschmutzungen wie Pollen, Blätter oder tierische Hinterlassenschaften durch einen Regenguss natürlich zu reinigen.

Hindernisse bei der Größe der Anlagen: Errichten Sie eine Anlage mit über 10kWp, bekommen Sie eine verminderte Einspeisevergütung!!! Gleiches gilt für Anlagen, welche sie anstatt auf Dachflächen, auf Freiflächen errichten wollen.

 

 Frage: Wie sieht es mit PV in der Innenstadt aus?

Antwort: Die gesamte Innenstadt ist denkmalgeschützter Bereich. Daher gilt es hier, anders als außerhalb der historischen Altstadt, besondere Auflagen zu berücksichtigen. Eingriffe in die Bausubstanz/ Stadtbild sind hier mit der Stadt, dem Sanierungsträger und der Denkmalbehörde ab zu stimmen. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung. Dieses Prozedere verläuft für einige Betroffene nicht immer zufriedenstellend, dennoch konnten wir nur so in den vergangenen Jahren unsere Altstadt umfassend sanieren, welches erheblich zu einer Verbesserung der Lebensqualität und des Stadtbildes geführt hat. Sie als betroffene(r) Bürger/in können vorab schon einmal recht einfach einschätzen, ob ihr Vorhaben eine Chance hat, genehmigt zu werden. Als Faustregel gilt: Wenn Ihr Eingriff nicht aus dem Straßenraum ein zu sehen ist, stehen ihre Chancen gut, dass ihrem Antrag stattgegeben wird.

 

 

Fördermittelgeber

 

 

Stand: 05.05.2018


 
Ansprechpartner Stadtverwaltung: 
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