Aufgrund des § 5 der Kommunalverfassung (veröffentl. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg Teil I - Gesetze 4. Jahrgang Nr. 22 Potsdam 18.10.93) und § 11 des Denkmalschutzgesetzes des Landes Brandenburg vom 8.8.1991 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Treuenbrietzen am 2.5.94 unter der Beschluß-Nr.: 49/04/94 folgende Denkmalbereichssatzung beschlossen.

Denkmalbereichssatzung

§ 1 Örtlicher Geltungsbereich

Der örtliche Geltungsbereich dieser Satzung umfaßt das Gebiet der Altstadt von Treuenbrietzen innerhalb und einschließlich des Verlaufes der mittelalterlichen Stadtbefestigung (Grabenverlauf und Wallanlagen) sowie den östlich gelegenen ehemaligen slawischen, späterhin deutschen Burgbereich.


Der Bereich wird wie folgt begrenzt:

östliche Abgrenzung



südliche Abgrenzung



westliche Abgrenzung


nördliche Abgrenzung



Zum Bereich gehören im einzelnen folgende Straßenabschnitte, Gassen und Plätze:


Bäckerstraße


Badergasse


Breite Straße


Gartenstraße


Großstraße


Grünstraße


Hinter der Mauer


Kietzstraße


Marienkirchplatz


Nagelgasse


Neue Marktstraße


Pfarrgasse


Rosengasse


Töpferstraße


Vogelgesangstraße



sowie Bereiche des Stadtparks, der Schwanenteich und Uferbereiche der Nieplitz und der umlaufenden Gräben.
Das Gebiet ist in den als Anlage beigefügten Übersichtsplan im Maßstab 1:1000 eingetragen.
Die Anlage 1 ist Bestandteil der Satzung.


§ 2 Sachlicher Geltungsbereich

  1. Im Geltungsbereich dieser Satzung sind geschützt:

    1.1. der seit dem Mittelalter fast unveränderte Stadtgrundriß;

    1.2. das von der umfänglich erhaltenen Substanz getragene Erscheinungbild der Stadt; (charakterisiert durch Höhe, Anordnung, Proportion und Material der baulichen Anlagen)

    1.3. die Silhouette der Stadt;


Der Schutz zugehöriger Einzeldenkmale wird von der Satzung nicht berührt.


  1. Der historische Siedlungsgrundriß wird geprägt durch:


2.1.     die Mehrteiligkeit der alten Treuenbrietzener Stadtanlage, die sich entsprechend ihrer Stadtgeschichte aus folgenden Bereichen zusammensetzt:


  1. aus dem am östlichen Rand der Altstadt unmittelbar an der alten Nieplitz gelegenen, durch Bebauung verschliffenen und veränderten Ringwall der mittelslawischen später frühdeutschen Burg aus askanischer Zeit als südlichste brandenburgische Grenzfestung;

  2. aus dem im Schutze der askanischen Burganlage entstandenen Siedlungsbereich beiderseits der Heer- und Handelsstraße Leipzig-Wittenberg-Berlin, die sich in der Stadt sehr verbreitert und einen mit Kaufhaus und Hakenbuden versehenen und von einer "Bache" umflossenen Anger bildet;

  3. aus dem sich im Westen um Sankt Nikolai befindlichen Marktflecken mit dem "Neuen Markt";

  4. aus den sich entlang der Ausfallstraßen erweiternden Vorstädten, besonders der Leipziger- und der Berliner Vorstadt, sowie der Erweiterung der Jüterboger Vorstadt.


2.1.     das charakteristische Straßennetz im Altstadtkern mit den durch Vorstädte führenden Ausfallstraßen:

Die Altstadt wird in Längsrichtung durch zwei parallel verlaufende Hauptstraßenzüge (Breite Straße/Großstraße) und zwei entsprechende Nebenstraßenzüge (Grünstraße/ Vogelgesangstraße) charakterisiert.
Mehrere Querstraßen (Töpferstraße, Nagelgasse, Bäckerstraße, Rosengasse, Badergasse und Pfarrgasse) verbinden die Längsstraßen miteinander und bilden das gitterförmige Straßensystem der ellipsenförmigen Altstadt.

2.2.     die überlieferte historische Parzellenstruktur und deren innere Aufteilung.

Während an den Hauptstraßenzügen (Großstraße, Breite Straße) ausgedehnte Parzellen mit großzügigen Höfen und rückwärtigem Gartenland angeordnet sind, prägen in den untergeordneten Straßen (Grünstraße, Vogelgesangstraße, Bäckerstraße) und in den Verbindungsgassen (Nagelgasse, Rosengasse, Badergasse, Töpferstraße, Hinter der Mauer, Pfarrgasse) kleine Grundstücke mit geringen Hofflächen die inneren Teile der Stadt;

2.4.     die unbebauten Flächen im Blockinneren der Quartiere, sowie die Anger in der Großstraße und der Breiten Straße und die Rabatten in der Großstraße;

2.5.     die überkommenen Baufluchtlinien.


  1. Das Erscheinungsbild des historischen Stadtkerns von Treuenbrietzen wird bestimmt durch:


3.1.     die baulichen Anlagen, bestehend aus einer Mischbebauung verschiedener Jahrhunderte und mit folgenden Schwerpunkten:



3.2.     die besondere Maßstäblichkeit der Bebauung, insbesondere die Differenzierung zwischen den baulich dominierenden öffentlichen Gebäuden (Kirche, Rathaus, Stadtturm, Museum, Wasserturm) und den kleinteiligen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden;

3.3.     die stadträumlichen Bezüge, entstehend durch Anordnung und Proportionierung der baulichen Anlagen;


3.4.     die traditionelle Gestaltung der nach außen sichtbaren Bauteile (vor allem Gliederung, Material und Farbgebung der Gebäudefassaden sowie Form, Neigung, Firstrichtung, das Material und die Öffnungen der Dächer);


3.5.     die Breite, Gestaltung, Befestigung und Begrünung der Straßen, Gassen und Plätze; (vor allem die zu großen Teilen erhaltene ältere Straßenpflasterung)


3.6.      die Gestaltung, Befestigung und Bepflanzung der unbebauten Flächen sowie die Grünanlagen im Wallbereich der Altstadt einschließlich der Pauckertanlage;


3.7.      die Silhouette des Stadtkerns, erlebbar vor allem aus Richtung Nordwesten die charakterisiert wird von der landschaftlichen Einbettung der Stadt, ihren weithin sichtbaren historischen Höhendominanten (Marienkirche, Wasserturm, Rathaus und Nikolaikirche) sowie der vielgestaltigen Dachlandschaft der niedrigen Altstadtbebauung.

§ 3 Begründung der Unterschutzstellung

Der im § 1 bezeichnete Denkmalbereich wird unter Schutz gestellt, weil mit ihm eine für Norddeutschland, besonders für das Land Brandenburg, nach Struktur und Erscheinungsbild einzigartige, charakteristische, historische Stadtgestalt erhalten geblieben ist.

Am Nordrand des Flämings, in der Landschaft Zauche, an der Straße Wittenberg-Berlin gelegen, ist Treuenbrietzen einer der ältesten Siedlungsorte im Potsdamer Raum.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes unter dem Namen Brietzen geht bis Anfang des 13. Jahrhunderts zurück.
Vermutlich begründete das 1194 bzw. 1208 genannte Reichsministerialge-schlecht der " Burchardiner" aus dem Gebiet um Aken/Elbe, das sich späterhin nach Brietzen benannte, in dem wohl schon vor 1150 von der deutschen Expansion erfaßten slawischen Raum eine eigenständige Kleinherrschaft, die vermutlich um 1200 in Abhängigkeit vom Erzbistum Magdeburg geriet.
Vor 1290, als erstmals Rechte der Markgrafen aus johanneischer Linie überliefert sind, fielen Brietzen und umliegende Dörfer an die brandenburgischen Askanier.
Die Askanier legten zu Brietzen eine Burg an. 1214 bis 1216 kommt der Name des Burgwarts von Brietzen unter verschiedenen Dokumenten des bischöflichen Stuhles von Brandenburg vor. Am Ostrand der Stadt, unmittelbar an der alten Nieplitz, befindet sich noch heute ein durch Bebauung verschliffener und veränderter Ringwall von 60 - 80 m Durchmesser, auf der westlichen Seite ein noch bis zu 6 m hoher Steilabfall mit mittelslawischen und frühdeutschen Funden. Es war die südlichste Grenzfestung Brandenburgs in askanischer Zeit. Noch heute weist die Straßenbezeichnung "Burgwall" auf die vermutlich nur kleine Burganlage hin, die schon 1319 zerstört und als Burgstelle vom Herzog von Sachsen-Wittenberg der Stadt geschenkt wurde. Wohl noch in "burchardinischer" Zeit entstand der Marktflecken um die Marienkirche.
Schon um 1217 wird sowohl die Burg als auch eine Pfarre für Brietzen erwähnt, was darauf schließen läßt, daß bereits eine Kirche vorhanden bzw. mit dem Bau begonnen worden war.

In magdeburgischer und askanischer Zeit ist vermutlich das "Nikolai Viertel" mit dem Neuen Markt und Sankt Nikolai entstanden.
Marienkirche und Nikolaikirche zeigen beide einen ähnlichen Baustil, wie er in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts charakteristisch, aber nur noch selten so gut erhalten ist. Im Laufe des 13. Jahrhunderts entwickelt sich die Mark Brandenburg unter askanischer Herrschaft zu einem blühenden Gebiet, die Siedlungen wachsen an.
Durch Besiedlung der Hauptstraße und der Breiten Straße verschmelzen das "Nikolai Viertel" und das "Marien Viertel" bei Sankt Marien zu einer Stadt, die in ersten erhaltenen städtischen Urkunden (ab 1290) als vollausgebildete civitas bezeichnet wird.
1296 erhalten die Bürger Treuenbrietzens das Recht, binnen 10 Jahren die Stadt mit einer Mauer zu umgeben. 1296 - 1305 wird eine Ringmauer um die Stadt errichtet.
Die verwitterte Jahreszahl von 1313 im steinernen Wappen an der Stadtmauer bestätigt heute den Zeitraum der Errichtung des Befestigungsringes.
Anhand des Straßenverlaufes ist die Lage der drei Haupttore, obwohl leider eingerissen, gut erahnbar.
Im Süden an der Jüterboger Straße (Nieplitzverlauf) befand sich das Steintor, im Südwesten das Leipziger Tor in unmittelbare Nähe der Heilig Geist Kapelle und im Osten das Neue oder Berliner Tor an der Marienkirche (Nieplitz, Zindelmühle).
Ein viertes, das "Stelzer Tor" befand sich nordöstlich, wurde jedoch frühzeitig vermauert.
Durch den natürlichen Wasserschutz der Nieplitz im Süden und Osten, einem Seitenarm im Westen und Norden und einer dreiseitigen Sumpfzone war die Stadt zusätzlich zu den Wallanlagen geschützt.
Um 1800 wurden die Wälle geschliffen. Der Bereich wurde jedoch von einer Bebauung fast völlig freigehalten und stellt heute mit seinem Grünbereich eine einzigartige städtebauliche von den Stadterweiterungen, deutlich abgegrenzte Altstadtsituation dar.
Ab 1330 schließen sich Handwerker zu Zünften und Gilden zusammen. Straßen- und Gassennamen weisen auf ehemalige Ansiedlungsstandorte hin. Haupterwerbszweig ist jedoch die Landwirtschaft, zahlreiche umliegende Dörfer werden erworben und eingemeindet.
Die Schafhaltung und der Leinanbau lieferten Wolle und Flachs für das Tuch-macher-und Leineweberhandwerk sowie die Färber. Neben dem Weinanbau und der Kelterei gab es zahlreiche Brauberechtigte in der Stadt.
Noch heute lassen Höfe und Hofanlagen auf landwirtschaftliche oder gewerbliche Erwerbstätigkeit der Bewohner schlußfolgern.
Bis zum 30jährigen Krieg nimmt die Stadt Treuenbrietzen einen gleichmäßigen Aufschwung, 1626 wird die Gegend erstmals vom Kriege berührt. Feindliche Truppen morden, plündern und zerstören die Stadt. Die Pest tat ein übriges.

Bei Kriegsende lebten nur noch 50 Einwohner in der Stadt, nur 30 Feuerstellen existierten noch.
Nur langsam erholte sich die Stadt in der Regierungszeit des großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm und des Kurfürsten Friedrich III. von ihrem Nieder-gang. Durch die nahe Grenzlage zu Sachsen wurde Treuenbrietzen zur Garnisionsstadt. Die Soldaten wurden bei Bürgern in eingeschossigen Häusern (z. B. Vogelgesangstraße 1) untergebracht. Erst später wurden durch Friedrich II. Zuschüsse für zweigeschossige Häuser gewährt (z. B. Großstraße 1).
1806 marschierte Napoleon mit seiner Garde nach Berlin durch Treuenbrietzen. Es kam zu Plünderungen in der Stadt.
Um 1812, vor dem Rußlandfeldzug, brachte die Heerstraße durch die Eilboten und Stafetten den Gastwirten einen guten Verdienst. Die Einwohner litten jedoch unter den hohen Einquartierungskosten. 1813 wurden beim nahen Dennewitz die französischen Truppen geschlagen. Die Stadt mit ihren etwa 3500 Einwohner beherbergte und versorgte etwa 6000 Verwundete, Freunde als auch Feinde, in den Kirchen.
Erst 1864 entstand das Garnisionslazarett - die heutige Geschwister-Scholl-Schule.
1877 wurde die Garnision nach Wittenberg verlegt, die Erwerbsquelle für viele Einwohner versiegte.
1858 gehörten zu Treuenbrietzen:
Berliner Vorstadt mit Zindelmühle, Fabriken, Gasthaus, Neue Mühle;
Jüterboger Vorstadt und die Leipziger Vorstadt mit Gasthäuser, 2 Windmühlen, Wohnhaus Ziegelei, Chausseehaus, Sebaldushof, Sebaldus Fabrik, Steinmühle, Vordere und Hintere Walke. Die Kernstadt hatte damals 20 öffentliche, 586 Wohn- und 1204 Wirtschaftsgebäude und zahlreiche Fabriken, Mühlen und gewerbliche Einrichtungen.
Die ab 1832 in Treuenbrietzen stark entwickelte Tuchmacherei ging mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Anlage der Eisenbahnlinie Berlin - Dresden und unter der Konkurrenz der Tuchfabrik des nahegelegenen Luckenwaldes ein.
1894 wird eine Nebenbahn von Jüterbog nach Treuenbrietzen in Betrieb genom-men, die ebensowenig den wirtschaftlichen Aufschwung für die Stadt brachte wie die Brandenburgische Städtebahn (1904).
Mit dem Automobil wird allerdings die Straße Berlin - Leipzig wiederbelebt und führt zum Aufschwung im Gaststätten- und Beherbergungswesen.
1910 wird das auf Druck des Brandenburgischen Regierungspräsidenten errichtete Wasser- und Abwasserwerk übergeben, die Stadtbäche wurden zum traurigen Verlust der Treuenbrietzner Bürger.
Beide Weltkriege rissen Lücken in die Stadt. Am 24./25. April 1945 wehrte die sowjetische Armee den deutschen Durchbruch des sich schließenden Berliner Ringes im Raum Treuenbrietzen - Beelitz - Luckenwalde ab (sowjetischer Ehrenfriedhof Jüterboger Straße).

Nach 1945 - die Stadt war von großen Zerstörungen verschont geblieben - wurde in Treuenbrietzen die Bodenreform durchgeführt, Land enteignet und auf landarme und landlose Bauern aufgeteilt. Die Landwirtschaft blieb weiterhin Haupterwerbszweig. Daneben entstanden 1957 als Hauptarbeitgeber das VEB Meßgerätewerk, eine Bautischlerei, Fahrzeugwerk, Spezialanhängerbau sowie zahlreiche weitere Betriebe.
Eingreifende Flächenabrisse und städtebauliche Erneuerungen im Altstadtbereich unterblieben glücklicherweise. Treuenbrietzen erweiterte sich außerhalb des Stadtkerns, so daß er noch eine bemerkenswerte Dichte historisch wertvoller Bausubstanz aufweist. Anschaulich dokumentiert er die Stadtentwicklung einer kleinen Ackerbürgerstadt der Mark Brandenburg über die Jahrhunderte hinweg, gekennzeichnet von Zeiten eines mäßigen Aufschwungs, Wachstums und Wohlstandes und solchen des Niedergangs.
Im Bereich der deutschen Ostbesiedlung des 12. und 13. Jahrhunderts stellt Treuenbrietzen ein für die Forschung besonders anschauliches Beispiel für die Entwicklung einer Stadtanlage aus zwei verschiedenen Siedlungskernen im Schutz einer Burg dar, die zu einer civitas zusammenwuchsen.
Wesentliche Erkenntnisse über die städtebauliche Entwicklung lassen sich sowohl aus dem Studium der Stadtanlage mit ihren verschiedenen Kernen als auch aus der Betrachtung einzelner Straßen- und Platzräume gewinnen.
Durch die Einzelbauten verschiedener Jahrhunderte wird darüber hinaus die Abfolge kunstgeschichtlicher Epochen und bauhandwerklicher Entwicklung deutlich.
Insbesondere die beiden Pfarrkirchen, die Heilig Geist Kapelle und die Reste der Stadtbefestigung als Zeugnisse mittelalterlicher Baukunst ordnen sich in die kleinteilige Baustruktur des dominierenden 18. Jahrhunderts ein, die das "Gesicht" der Stadt bestimmen.
Frühere wirtschaftliche und soziale Verhältnisse spiegeln sich in der Struktur des Stadtgefüges, der einzelnen Quartiere, Parzellen und Gebäude wider.
Als historisch gewachsener Stadtbereich mit vielfältigen, sich zu einer Einheit fügenden Geschichtszeugnissen stellt der Stadtkern von Treuenbrietzen ein Siedlungs- und kulturgeschichtlich, städtebaulich, architekturgeschichtlich, volkskundlich und künstlerisch wertvolles Denkmal dar, das in seiner überlieferten Substanz und seinem Erscheinungsbild für den Nordosten Deutschland typisch, in dieser Geschlossenheit und Klarheit jedoch nur noch selten anzutreffen ist.

§ 4 Rechtsfolgen


Mit Inkrafttreten dieser Satzung unterliegen das Erscheinungsbild des Denkmalbereiches einschließlich der vom sachlichen Geltungsbereich erfaßten baulichen Anlagen, Straßenräumen und Grünflächen mit ihrer das äußere Erscheinungsbild tragenden Substanz den Schutzvorschriften des Denkmalschutzgesetzes des Landes Brandenburg. Die Paragraphen 12 und 15 des Denkmalschutzgesetzes werden in der Anlage 2 nachrichtlich wiederge-geben.

§ 5 Inkrafttreten


Die Stellungnahme des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege zur Satzung liegt der Stadt vor. Die Satzung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung entsprechend der Hauptsatzung der Stadt Treuenbrietzen in Kraft.

Karsten Cornelius Rudolf Werner
Bürgermeister Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung